Kammerkonzerte an ungewöhnlichen Orten

Zehn Konzerte sollen in der Region stattfinden. "Das hat es bestimmt noch nie gegeben", ist sich Organisator Arp Hinrichs sicher. Ein und dieselbe Komposition wird so oft so eng nebeneinander aufgeführt. Und dann auch noch zeitgenössische Musik, die es sowieso schwer hat, gerade abseits der Metropolen ein Publikum zu finden. Doch genau diese Konzentration in der Region ist gewollt: Der doppelte örtliche Bezug - Komposition und Aufführungsort - soll dem Publikum den Zugang erleichtern. Daher hat der Kulturmanager, der im Hauptberuf im Bürgerzentrum "Alter Schlachthof" in Soest tätig ist, eher ungewöhnliche Orte für die Kammerkonzerte ausgewählt:
Die Stiftskirche Cappel (Lippstadt), das Kettenschmiede-Museum Fröndenberg, die alte Rohrmeisterei Schwerte, und das Kulturrevier Radbod in Hamm stehen schon jetzt fest auf dem Programm. Die Uraufführung findet im Nicolaihaus in Unna statt, in dem heute die Internationale Komponistinnen Bibliothek untergebracht ist. Weitere Orte siehe
Termine.

 

 

- Weitere Aspekte des KünstlerProjektes -
Förderung, Reiseführer und CD

Die Projektkonzeption hat auch die öffentliche Hand überzeugt. Unterstützt und damit ermöglicht wird die Hellweg Suite vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Stadt Soest.
Die Aufführungsorte sind Gebäude, die dem ungeübten Hörer Halt bieten, die Anregungen zur Hör- und Sichtweise geben. Auffallend häufig sind dabei (ehemalige und jetzige) Orte der Arbeit: Zeche Radbod und Kettenschmiedemuseum (ursprünglich Papierfabrik) erinnern an wichtige wirtschaftliche Aspekte der Region.
Der vorab erscheinende Folder und das bei den Konzerten angebotene Programmheft weist auch nach den Aufführungen den Weg zu (un-)bekannten Orten der Region.
Eine
CD erscheint im Frühjahr 2002.

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